Authentischer Wortlaut (Amtssprache Deutsch)


WGP-2024-AB-001 | Oeffentlicher Rechtsakt | 30. August 2026

Kronamt fuer Treuhandangelegenheiten  ·  Weystadt

AMTSBLATT DES KOENIGREICHS WEYMARCK

Jahrgang 1648  |  Ausgegeben zu Weystadt am 24. Oktober 1648  |  Stueck 1  |  Nr. 1

Oeffentliche Zusammenfassung des Vertrags von Weystadt

Zitierung: Vertrag von Weystadt, Kundmachung vom 24. Oktober 1648, ABl. Weymarck 1648 St. 1 Nr. 1, https://weymarck.com/de/compact-of-weystadt-instrument.html

Historische Kundmachung. Dieser Vertrag wurde durch die Verfassung der neutralen Regierungsfuehrung (1952) als geltende Verfassungsurkunde aufgehoben (Artikel XVIII).

Oeffentliche Zusammenfassung

Im Rahmen des Westfaelischen Friedens von 1648, der den Dreissigjaehrigen Krieg beendete, schlossen die Landesherren des Hauses Wary den Vertrag von Weystadt. Dieser Vertrag bestaetigte die Souveraenitaet des Hauses Wary ueber das Gebiet von 312 Quadratkilometern im Karwendel und Wetterstein oestlich des Scharnitzpasses und legte die Grundlage fuer die Ordnung des Koenigreichs Weymarck.

Wesentlicher Inhalt

Artikel I. Souveraenitaet

Das Haus Wary, seit dem Jahre 1173 im Besitz des Gebiets zwischen dem oesterreichischen Tirol und dem bayerischen Deutschland, wird in seiner Landesherrschaft bestaetigt. Die Souveraenitaet umfasst Gerichtsbarkeit, Zoll und Landesverteidigung.

Artikel II. Gebiet

Das Gebiet erstreckt sich ueber 312 Quadratkilometer im Gebirge zwischen dem Scharnitzpass, dem Karwendel und dem Wetterstein. Die Hauptstadt ist Weystadt.

Artikel III. Thronfolge

Die Krone geht nach den Hausgesetzen des Hauses Wary ueber.

Artikel IV. Neutralitaet

Das Koenigreich erklaert seine Neutralitaet und seinen Nichtbeitritt zu militaerischen Buendnissen.

Artikel V. Amtssprache

Die Amtssprache des Koenigreichs ist Deutsch. Der Wahlspruch lautet Via et Fides.

Aufhebung

Dieser Vertrag diente dreihundert Jahre als Grundordnung des Koenigreichs. Am 3. Mai 1952 wurde er durch die Verfassung der neutralen Regierungsfuehrung als geltende Verfassungsurkunde aufgehoben (ABl. Weymarck 1952 St. 3 Nr. 7, Artikel XVIII). Der Vertrag von Weystadt bleibt als historische Gruendungsurkunde Teil des Rechtsbestandes.

Weystadt, am 24. Oktober 1648

Fuer das Haus Wary

Kundgemacht in ABl. Weymarck 1648 St. 1 Nr. 1

Aufgehoben als geltende Verfassungsurkunde durch ABl. Weymarck 1952 St. 3 Nr. 7